Sven Gächter

Mediamarkt

Man wird sich ja wohl noch wehren dürfen – auch und gerade, wenn man Andreas Mölzer heißt. Dieser legt jedenfalls Wert darauf, die gegen den Fußballstar David Alaba gerichtete „Satire“ in der Rechtspostille „Zur Zeit“ nicht selbst geschrieben zu haben. (weiterlesen …)

Sven Gächter

Mediamarkt

Mit dem buchstäblich über Nacht erlassenen Verbot von Twitter hat der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan eine machtpolitische Dummheit allerersten Ranges begangen. Dieser Satz wäre auch im Rest der Welt nicht twittertauglich, weil er 37 Zeichen mehr als die ­maximal erlaubten 140 enthält. (weiterlesen …)

Michael Nikbakhsh

Bitte kein Pit!

Ein desperater junger Mann auf offener Straße. Er hält ein Schild in Händen. Darauf zu lesen: „Where is our money?“ So geschehen in Tokio Ende vergangener Woche, das Bild ging um die Welt. Und die bange Frage richtete sich mitnichten an eine Geschäftsbank, eine Vermögensverwaltung, einen Investmentfonds. (weiterlesen …)

Sven Gächter

Mediamarkt

Bei der traditionellen Opernball-Übertragung des ORF gibt es nicht wenige Momente, in denen man sich unwillkürlich wünscht, die Herren Stermann und Grissemann würden als Kommentatoren im Off ihr ätzendes Nachtwerk verrichten. (weiterlesen …)

Stefan Grissemann

Im Hoheitsgebiet von Pizza und Twitter: Die Oscars 2014

45 Sekunden Sprechzeit können sehr lang sein. Die Dankesreden zur Überreichung der Oscars stehen inzwischen fast lückenlos im Zeichen des zwar ungeschriebenen, aber desto inniger beherzigten Gesetzes der langen Weile. Das Pathos des Augenblicks (weiterlesen …)

Sven Gächter

Mediamarkt

Kann man sich um alles kümmern? Nein! Man muss Prioritäten setzen und sie gnadenlos abarbeiten. Michael Spindelegger ist bekanntlich nicht das Christkind. Er ist DER CHEF, wie er unlängst den parteiinternen Renitenzlern in Erinnerung rief. (weiterlesen …)

Stefan Grissemann

Berlinale 2014 (III): Die Preise

Am Ende konnte es der unumschränkte Favorit dieses Festivals nur auf einen Silbernen Bären bringen: Richard Linklater wurde im Rahmen der Abschlussgala der Filmfestspiele Berlin 2014 für die Arbeit an seinem fabelhaften Zwölfjahresprojekt „Boyhood“ als bester Regisseur ausgezeichnet, und man konnte sehen, dass dem Texaner sehr bewusst war, dass es sich um einen Trostpreis handelte. Linklater (weiterlesen …)

Stefan Grissemann

Berlinale 2014 (II): Das Wirken der Zeit

Ein wenig überraschend kam dieses Festival, dessen Hauptprogramm man bereits für eines der schwächsten der letzten Jahre zu halten geneigt war, an seinen beiden letzten Wettbewerbstagen doch noch auf Touren. Richard Linklaters „Boyhood“, (weiterlesen …)