Gernot Bauer

Gernot Bauer

Große Söhne

Aus aktuellem Anlass (FC Bayern München!) ein Beitrag zur politischen Frage: “Ist Österreich ein Einwanderungsland und wenn ja, was hat es davon?” Den Flanell der Fußball-Nationalmannschaft zogen in den vergangenen Jahren über: David Alaba, Muhammet Akagündüz (weiterlesen…)

Christian Rainer

Christian Rainer

Brief aus der Heimat

Hier ein bemerkenswerter Leserbrief, den ich per Mail erhalten habe. Er ist in der aktuellen Printausgabe von profil abgedruckt.

—————–

Meine Heimat

Ich muss das loswerden. Weil ich ansonsten das Gefühl habe, dass mich dieser Brand, der sich beim Lesen der Zeitungen in mir entzündet hat, verbrennen könnte. Und deswegen muss ich dieses Gefühl wegschreiben, weil ich es leid bin zu schweigen. (weiterlesen…)

Stefan Grissemann

Stefan Grissemann

Alles gute Freunde

Michael Haneke wird gut damit leben können, dass er nun doch keinen Academy Award für seinen jüngsten, bereits vielfach preisgekrönten Film aus Los Angeles mit nach Hause bringen kann. Schon im Vorfeld hatte Haneke „den Zirkus“, den man in Hollywood dieser Tage um ihn macht, gewohnt lakonisch kommentiert: Man mache das Spiel eben mit, weil das zum Job gehöre, mehr sei da nicht dran. Der Rest (weiterlesen…)

Philip Dulle

Philip Dulle

Das Leben, ein Song

Oscar 2010. Warum Jeff Bridges den Oscar für den besten Schauspieler gewinnen musste.

Irgendwo im Nirgendwo der Vereinigten Staaten. Ein abgehalfterter Country-Musiker (Jeff Bridges als Bad Blake) ist am Ende seiner Karriere: musikalische Angebote reduzieren sich auf so genannte „Spare-Rooms“, sprich überflüssige Räume bei Bowling-Bahnen und Kneipen, deren immergleiches Publikum mit dem einstigen Country-Helden sichtlich gealtert ist – das Ende nur eine Frage der Zeit. (weiterlesen…)

Tina Goebel

Tina Goebel

Oscar 2010: Die besten animierten Kurzfilme

Oscar 2010. Geboren aus Vektoren, Koordinaten und einer unendlichen Anzahl von Nullen und Einsen, standen computeranimierten Figuren zunächst vor allem für eine beachtenswerte Rechenleistung. Mit der Zeit gewannen sie jedoch immer mehr an Präzision, liebevollen Details und konnten immer perfekter Emotionen vermitteln. Und das auch abseits des Kassenschlagers “Avatar”. Die kleinen Meisterwerke, die heuer in der Kategorie “Bester animierter Kurzfilm” nominiert sind, entfachen dabei ein regelrechtes Gefühlsgewitter, das über Angst und Schrecken, Mitleid und Neid, Liebe und Trauer alle Register zieht. Drei der fünf nominierten Filme sind in voller Länge kostenlos von den Produzenten ins Netz gestellt worden, sollen niemandem vorenthalten werden.

Für die einen ist es ein netter Zeitvertreib, für die anderen nur eine kleine Einstimmung auf eine lange Oscarnacht.

Nominiert für den besten animierten Kurzfilm 2010:

French Roast
Granny O’Grimm’s Sleeping Beauty
The Lady and the Reaper (La Dama y la Muerte)
Logorama
A Matter of Loaf and Death

Robert Treichler

Robert Treichler

(Anti)-Faschismus-Quiz

Von wem stammt folgender Satz:”Gesetze betreffend das Leugnen des Holocaust sind falsch, wer auch immer sie aufstellt”? (weiterlesen…)

Michael Nikbakhsh

Michael Nikbakhsh

Das Rating-Ratespiel

Finanzkrise. Frage mich immer wieder, warum es keine genuine europäische Rating-Agentur gibt, oder genauer: warum mit Standard & Poor’s, Moody’s (beide USA) und Fitch (USA/Großbritannien) überhaupt nur drei, zumal angelsächsiche, Institutionen die Finanzwelt vor sich her treiben dürfen. Deren teils haarsträubend wohlwollende Bewertungen schrottreifer Wertpapiere und Derivate haben den Kollaps der Finanzmärkte 2008 wenn schon nicht ausgelöst, so doch maßgeblich begünstigt. Dessen ungeachtet sind diese Agenturen auch 2010 mächtig genug, um Konzerne und mit ihnen ganze Volkswirschaften mittels „Downgradings“ in Bedrängnis zu bringen. (weiterlesen…)

Michael Nikbakhsh

Michael Nikbakhsh

Der neue Werbe-Standard?

Medien. Das kommt also dabei heraus, wenn der Online-Ableger der Tageszeitung „Der Standard“ neue Werbeeinnahmen erschließt. Arbeite mich soeben durch die aktuelle Nachrichtenübersicht auf derstandard.at. Und staune. Ausgerechnet der in medienethischen Fragen stets moralinsaure „Standard“ bricht ein Tabu. (weiterlesen…)