Archiv für den Monat Juli 2009
Hans-Peter Martin dementierte also meinen Bericht, dass er bei der Liberalen Fraktion nicht andocken durfte. Dass der Sprecher der Fraktion, Neil Corlett, die Ablehnung eines entsprechenden Gesuchs begründet (“Wir lehnen seine Methoden ab”) und auch der deutsche liberale Europaabgeordnete Jorgo Chatzimarkakis zugibt, er habe HPM zum Beitritt eingeladen, was aber leider im Vorstand der ALDE-Fraktion vorerst abgelehnt worden sei, sollte als Beleg für die Richtigkeit der profil-Meldung wohl ausreichen. (weiterlesen …)
Der Präsident von Turkmenistan, Kurbanguly Berdymukhamedov, eröffnete dieser Tage ein Krebshospital. Staatliche Medien berichten laut BBC, dass der Präsident, ein gelernter Zahnarzt und früherer Gesundheitsminister, zur Feier des Tages die erste Operation selbst vornahm. (weiterlesen …)
Der aufgeschlossenste und zugänglichste Menschenschlag auf Gottes schöner Erde sind die Afghanen – genauer gesagt: die Paschtunen in der Provinz Uruzgan - ja nicht. Auf der Hallo-wie-geht’s?-Skala rangieren sie irgendwo zwischen Kasachstan und dem inneren Salzkammergut (weiterlesen …)
Heiß: Es ist so heiß, dass die Steine Sonnenbrand kriegen; dass sich der Wind weigert, vor die Haustüre zu gehen; dass eine Staubfahne draußen über der Wüste ohnmächtig geworden (weiterlesen …)
Affäre Skylink. Der Flughafen-Vorstand verwehrt den Rechnungshof-Prüfern also vorerst die Einschau in die Bücher. Und damit es nicht gar so nach Vertuschung aussieht, bietet das Management gleich drei (!!!) Rechtsgutachten auf. Die Sachverständigen Bernd-Christian Funk, Franz Marhold respektive die Wiener Kanzlei Wolf Theiss, allesamt beauftragt und bezahlt vom Vorstand, kommen unabhängig voneinander zu einem Resümee: Da Stadt Wien und Land Niederösterreich zusammen nur 40 Prozent und damit nicht die Mehrheit an der Flughafen Wien AG hielten, bestünde „rechtens keine Kontrollzuständigkeit“ des Rechnungshofes. (weiterlesen …)
Ich erinnere mich an ein Gespräch mit Helmut Eder, dem inzwischen pensionierten Chef der Bundesfinanzierungagentur in den neunziger Jahren. Damals war das verwaltete Portfolio “unter Wasser” geraten. Sein Argument: Das seien keine Verluste, sie bestünden bloß “am Papier”, seien nicht realisiert und daher nicht relevant. So etwa argumentiert jemand, der im Casino gerade verloren hat, den Verlust aber beim nächsten Spiel aufholen will. Und so argumentiert wohl auch ein Finanzminister, der behauptet, er habe ein Nulldefizit erreicht, indem er die Reserven der Notenbank ausräumt und Schulden auslagert.
Fast eine Woche auf der vorgeschobenen Operationsbasis Mirwais, dem nördlichsten Posten der Niederländer in der Provinz Uruzgan, das heißt: Hitze, Dreck und (weiterlesen …)
AUA. Die ÖIAG ist so gar nicht glücklich mit unserer aktuellen AUA-Berichterstattung (nachzulesen unter www.profil.at). Sprecherin Anita Bauer-Hübel teilt uns leserbrieflich mit, wir würden wider besseres Wissen die Dolchstoßlegende verbreiten, die ÖIAG hätte alle Bieter neben der Lufthansa böswillig vertrieben, um nur ja möglichst wenig für die AUA zu erlösen.
Nun, wir würden nicht soweit gehen, Vorstand Peter Michaelis der Böswilligkeit zu zeihen. Unwilligkeit trifft es eher. (weiterlesen …)