Archiv für den Monat Mai 2010
Demokratie. Schön langsam sollte die OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) echt damit beginnen, sich ein Geburtstagsgeschenk für den Präsidenten ihres derzeitigen Vorsitz-Landes zu überlegen: Bitte, bis zum Siebziger von Nursultan Nasarbajew bleiben nicht einmal mehr zwei Monate, und der Mann ist anspruchsvoll! Ein Blumenstrauß und eine Bonbonniere werden es also nicht tun. (weiterlesen …)
Nachdem das erste Wiener Popfest (www.popfest.at) gestern mit Auftritten von Ernst Molden und Garish zu Ende ging und in einer ersten Reaktion von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny als Erfolg gefeiert wurde („Gekommen um zu bleiben“), stellt sich die Frage, inwiefern Pop als subversive Kraft doch als Massenphänomen taugt und nicht nur als reines „Ghettophänomen“ (weiterlesen …)
Konnte gestern nicht umhin, die ORF-Debatte „Im Zentrum“ zu konsumieren, Thema: „Ist die Krise vorbei – oder droht der nächste Absturz?“ Muss zugeben: Ich habe nicht allzu viel verstanden. Mag an mir liegen. Die Diskutanten haben es mir aber auch nicht wirklich leicht gemacht. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner etwa.
An sich ist er ja ein smarter Bursche. Aber als Politiker wird er halt auch fürs Reden bezahlt. Nachstehend das wörtliche Transkript seiner Antwort auf eine an sich einfache Frage des Moderators: Was hält der Wirtschaftsminister von der Forderung des Wirtschaftsforschers Karl Aiginger, die Regierung müsse entschlossener und klarer in die Zukunft investieren, in dem sie etwa Gelder aus umstrittenen weil kostspieligen Großprojekten wie dem Koralmtunnel umschichtet?
Mitterlehners Antwort: (weiterlesen …)