Archiv für den Monat Dezember 2010
Schuldebatte. Wer gedacht hätte, die Schuldebatte könne nicht mehr auf einem noch niedrigeres Niveau verlegt werden, wurde vergangene Woche eines besseren belehrt. In einem Presse-Artikel erhoben Grüne, BZÖ, ÖVP und allen voran FPÖ-Bildungssprecher Walter Rosenkranz Vorwürfe gegen das Bildungsforschungsinstitut (Bifie), das für die Auswertung des PISA-Tests verantwortlich ist.
Laut Rosenkranz soll vor allem die Interpretation der schlechten Testergebnisse von SPÖ-Bildungsministerin Schmied “erkauft” beziehungsweise “bestellt” worden (weiterlesen …)
Wieder ist ein Jahr vorbei, und wieder bleiben Fragen von größter Dringlichkeit unbeantwortet: 1. War die zweitgrößte Programmreform aller Zeiten, nach deren erfolgreicher Umsetzung ORF 1 “ORF eins“ heißen und das Logo vom rechten oberen ins linke obere Bildschirmeck wandern wird, noch eine Königsidee des unrühmlich abgewanderten Konzernsprechers Pius Strobl, (weiterlesen …)
Der naheliegende Schmäh, dass Tarnen und Täuschen beim Militär einfach dazugehört: Geschenkt. Und der mit den Nebelgranaten ebenfalls. Aber es ist schon bemerkenswert, wie das Verteidigungsministerium seit Samstag versucht, sich über die profil-Enthüllung zu den radikalen (weiterlesen …)
Nikolaus Berlakovich – DER Berlakovich – im Supermarkt.
Berlakovich: Gehen S’, i siech grad, sie ham nur a Joghurt und i ungefähr 100 Sachen – seien S’ so guat und lassen S’ mi vire.
Pensionistin: Nix da.
Berlakovich: Sunst macht des ja mei Attachèe. Oder heißt des Attacheuse? Ma sagt ja a Friteuse und net Fritée… Naja, wurscht. Also bitte – Sie kennan mi do!
Unser PISA-Problem ist leicht lösbar: Einführung der Rahmen-Gesamtschule mit starker Differenzierung nach innen, kleinere Klassen, bessere Lehrer-Ausbildung und -Bezahlung. Dass dazu Geld und politischer Wille fehlen, kann sich selbst der dümmste/unmotivierteste PISA-Teilnehmerschüler ausrechnen. (weiterlesen …)
Es ist eines der ehernen Gesetze unserer Branche: Journalismus ist Wiederholung. Das liegt weniger an denen, die ihn betreiben, als vielmehr als jenen, die sie beschreiben. Was mich zur Justiz führt. Vor exakt einem Jahr notierte ich an dieser Stelle: Zeit ist bekanntlich relativ. Und es dürfte kaum ein Justizsystem in der westlichen Hemisphäre geben, in dem Zeit so überhaupt keine Rolle zu spielen scheint wie in Österreich. (weiterlesen …)