Christian Rainer - Alle Artikel
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Viel Sinn für die Macht der Symbole hatte Helmut Elsner nie. Ein Penthouse ausgerechnet am Dach des Unternehmens, dem er vorstand; ein mäßig sozialer Umgang mit den Angestellten der Arbeiterbank; diverse Gschichterln rund um seine Gepflogenheiten beim Golfspiel. (weiterlesen …)
Kachelmann unschuldig und Dominique Strauss-Kahn wohl auch. Was lehrt uns das? Überraschung: Männer sind doch triebgesteuert, metrosexuelle Weicheier bleiben eine Randerscheinung. Wen wundert´s? Mit lätzchenhäkelnden Schwanzträgern hätte die Menschheit ungefähr so viel Bestand gehabt wie die Republik Kugelmugel. (weiterlesen …)
Mittwoch morgens, etwa ein Uhr früh. Strömender Regen, schlecht für die Converse, noch schlechter für die Frauenschuhe. Man will über den Heldenplatz zur Wohnung in der Wiener Innenstadt laufen. Geht leider nicht. Ein Polizist sperrt den Weg (weiterlesen …)
Ich sitze grad in Kolumbien. Urlaub. Und hoere per Ipad OE3 gestreamed. Und was erzaehlt mir “die einzige 24-Stunden-Nachrichtenredaktion des Landes” da? “OEBB macht im ersten Quartal ueberraschenderweise Gewinne”.
Was fuer ein Unsinn! Natuerlich machen die OEBB weiterhin Milliardenverluste. Die werden bloss durch Kosmetik weggeschminkt, indem der Staat das dafuer benoetigte Steuergeld in einer anderen Buchfuehrungsvariante rueberschiebt.
Der Staatsfunk bringt diese PR-Meldung der Staatsbahnen einfach so unkommentiert. Und halb Oesterreich wird’s glauben.
Nein. Ernst Strasser ist eine Ausnahme. Folgendes schrieb ich in einem Leitartikel Ende Mai 2009 über ihn. Zum Anlass der EU-Wahlen und aus jahrelanger persönlicher Erfahrung:
„Wer ÖVP wählt, wird es trotz Ernst Strasser tun und folgerichtig mit zusammengebissenen Zähnen. (weiterlesen …)
Dem „Kurier” entnehme ich, dass ORF-Chef Alexander Wrabetz gestern Dienstag Medien kritisiert hat, die „auch aus Eigeninteresse ein vollkommen falsches Bild von der Realität des Unternehmens” (des ORF, Anm.) zeichneten. Dies sei „eine Beleidigung von tausenden Mitarbeitern und dutzenden Führungskräften”.
Mit Verlaub: Bei diesen Worten geht mir das Geimpfte auf.
Die „Kronen Zeitung” titelt heute: „Häupl regiert mit einer Griechin!” Was will uns das Blatt damit sagen? (weiterlesen …)
FPÖ und ÖVP forderten im Wahlkampf, Ausländer müssten Deutsch lernen, um einen Aufenthaltstitel zu erlangen. Einige Mails, die mich seit der Wahl erreichten, lassen vermuten, dass die Gruppe der zu Unterweisenden ausweitbar ist. (Das gilt übrigens ganz besonders auch für die Wortfetzen der Innenministerin.) Hier drei von ziemlich vielen Beispielen:
Von: ilse sahanek <ilse.sahanek@gmail.com>
Datum: Thu, 14 Oct 2010 17:05:01 +0200
An: <christian.rainer@profil.at>
Betreff: frechheit
HERR RAINER
ICH FINDE EINE BODENLOSE FRECHHEIT WÄHLER DIE DIE FPÖE GEWÄHLT HABEN ASOZIAL IM FRENSEHEN ZU SCHIMPFEN IHRE VERBLÖDETE MEINUNG INTERIESIERT KEINEN MESCHEN SIE SIND MIR SCHÖN ÖFTERS DURCHEN HETZEN AUFGEFALLEN