Martin Staudinger - Alle Artikel

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Martin Staudinger

Geschenkideen für die OSZE

Demokratie. Schön langsam sollte die OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) echt damit beginnen, sich ein Geburtstagsgeschenk für den Präsidenten ihres derzeitigen Vorsitz-Landes zu überlegen: Bitte, bis zum Siebziger von Nursultan Nasarbajew bleiben nicht einmal mehr zwei Monate, und der Mann ist anspruchsvoll! Ein Blumenstrauß und eine Bonbonniere werden es also nicht tun. (weiterlesen …)

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Open-Air mit Luftgitarre

Kriminalität. Ob sich das Innenministerium manchmal von sich selbst verarscht fühlt? Heute zum Beispiel: Da gab Ressortchefin Maria Fekter (ÖVP) (weiterlesen …)

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Martin Staudinger

Hände falten!

Kirche. Wenn man dem Vatikan glauben darf, arbeitet Papst Benedikt XVI. also an einem Hirtenbrief, in dem er zum Vorwurf des massenhaften Kindesmissbrauchs (weiterlesen …)

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Martin Staudinger

Abéché, Tschad: Bitte für uns

Das hier ist vielleicht seine letzte Mission, und sie hat ihn an den Rand der Hölle geführt. Aus dem Halbdunkel seines blau getünchten Wohnzimmers blickt Vater Joël in das gleißende Licht (weiterlesen …)

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Martin Staudinger

Abéché, Tschad: Tausend Tode, 2000 Francs

Plötzlich stand er da, rotes Barett, schwarze Sonnenbrille, die Ärmel der Uniform bis über die Ellbogen hinaufgekrempelt. Keiner hatte ihn hinter dem Wrack der abgestürzten Hercules, (weiterlesen …)

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Martin Staudinger

Abéché, Tschad: Eisenfesseln

Wer einen Eindruck davon bekommen will, wie hart diese Gegend an der Grenze zum Sudan tatsächlich ist, der muss auf den Markt von Abéché gehen, an den Fleischhauern mit den gebratenen Schafsköpfen, den Garküchen mit den gesottenen Heuschrecken (weiterlesen …)

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Martin Staudinger

Sicherheitsbedürfnisbefriedigung

Ein mir bekannter Benutzer des Campingplatzes von Podersdorf war recht erstaunt, als er vor ein paar Monaten früh morgens die dortige Toilettenanlage betreten wollte: Vor dem Gebäude stand, hellwach und wacker, ein Soldat mit Sturmgewehr.

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Martin Staudinger

Danke, Österreich

Vereinte Nationen. Heute hat Österreich den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat übernommen. Es wird einen Monat lang das wichtigste Gremium der Vereinten Nationen leiten.

Das ist ganz toll.

Wichtigstes Vorhaben des österreichischen Vorsitzes ist es laut Außenminister Michael Spindelegger, den Schutz von Zivilisten in Kriegs- und Krisengebieten zu verbessern. An einer diesbezüglichen Resolution wird bereits emsig gearbeitet, sie soll am 11. November verabschiedet werden.

Das ist ganz verdienstvoll.

Gleichzeitig packen im Tschad die Soldaten des Bundesheeres ihre Sachen zusammen. Ihr Einsatz – erst unter Kommando der EU, jetzt unter Befehl der UN – begann Anfang vergangenen Jahres und diente dazu, Flüchtlinge vor Übergriffen von Rebellen, Milizen und Räuberbanden zu bewahren. Österreich hat sich damit nebenbei auch seinen Sitz im Sicherheitsrat erkauft. Jetzt hat es für zwei Jahre diesen Sitz und den ganzen November noch dazu den Vorsitz. Und zieht seine Truppen, die direkt damit befasst waren, Zivilisten in einem Krisengebiet zu beschützen, mittendrin ab.

Das ist ganz pragmatisch.

Die Flüchtlinge im Tschad haben sicher vollstes Verständnis dafür. Und sind gewiss total froh, dass es schon bald eine UN-Resolution gibt, die sich wortreich für ihre Interessen ausspricht. Dank Österreich.

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