Philip Dulle - Alle Artikel
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Was hat die Viennale neben Lars von Trier und „Hesher“ noch zu bieten? Drei aktuelle Filme zur Wirtschafts-, Weltpolitik- und Zeitungskrise.
Irgendwann muss es ja zu Ende gehen. Also warum die Viennale nicht mit einem „Nicht-Film“ beschließen und George Clooney den Festivalmassen überlassen. Bei „In Film Nist“ (siehe Trailer) in der Urania war es dann aber trotzdem überraschend leer. (weiterlesen…)
Zwischen Rumänien und den USA: Die Viennale zeigt den Alltag nun auch von seiner langweiligen Seite.
Der junge rumänische Film entwickelte in den letzten Jahren einen eigenwilligen, ja schwierigen Charakter. Undramatische Kameraführung, ruhige und lange Einstellungen, ein ebenso natürlicher wie nüchterner Blick auf die Umwelt – und dazu oft undramatische Geschichten. (weiterlesen…)
Zwei Filme, zwei Welten und beides moderne Märchen: “Melancholia” und “Les Neiges du Kilimandjaro”.
Angeblich hat sich Lars von Trier mit seinem neuesten Film aus einer lang anhaltenden Depression befreit. Das ist nachvollziehbar, wenn man “Melancholia” unter dem Aspekt der Therapie betrachtet: Bekämpfe deine Geister mit noch böseren Geistern, begegne deiner Depression mit einer weiteren Depression, bekämpfe Feuer mit Feuer und überhaupt: freu dich, denn die Welt ist ohnehin nicht zu retten! (weiterlesen…)
„Drive“ und „Alpis“: Das Eröffnungswochenende der Viennale bot zwei irritierende Filme auf der Suche nach einem Neuen Kino.
Samstag, 22. Oktober, 24 Uhr, Gartenbaukino. Mit Nicolas Winding Refns „Drive“ (ab 27. Jänner regulär im Kino) ist der Viennale nicht nur ein großer Publikumsmagnet passiert – der vom gefährlichen Zweit-Leben eines Stuntfahrers (lakonisch: Ryan Gosling) erzählt –, sondern auch die märchenhafte Selbstfindung eines einfachen Mechanikers zur heroischen Retterfigur widerspiegelt: (weiterlesen…)
Pop bildet traditionell ein Zentrum des Viennale-Dokumentarfilmprogramms. Heuer muss man nach Musikfilmen – abgesehen vom Tribute für Harry Belafonte – schon etwas genauer suchen. Eine dringende Empfehlung gibt es mit „Hit So Hard“ von P. David Ebersole aber trotzdem; noch dazu pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum des Grunge-Jubeljahres. (weiterlesen…)
Das Wiener Filmfestival Slash startet in seine zweite Saison: Ein Überblick über das diesjährige Programm.
Die Frage, ob sich das Wilde domestizieren lässt, hat schon Literaten wie Handke bis T.C. Boyle beschäftigt. Neben Victor von Aveyron und Kaspar Hauser betritt im Rahmen des zweiten Slash-Filmfestivals noch eine weitere, diesmal rein fiktive Figur das Bankett der freiheitsliebenden Wilden: Die Frau. (weiterlesen…)
Eigentlich reagiert das Social Web nur bei Ereignissen globaler Dimension mit solcher Vehemenz. Sei es der Kampf um Tripolis, das Reaktorunglück von Fukushima oder der Tod einer tragischen Popikone wie Amy Winehouse. Eine kurze Nachricht eines Vorstandschefs hat am Mittwoch dieser Woche genügt, um dieses filigrane Netz aus Twitter-Meldungen, Facebook-Statusmeldungen und dem globalen Befinden der Bloggerelite ins Wanken zu bringen. (weiterlesen…)