Philip Dulle - Alle Artikel
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Eigentlich reagiert das Social Web nur bei Ereignissen globaler Dimension mit solcher Vehemenz. Sei es der Kampf um Tripolis, das Reaktorunglück von Fukushima oder der Tod einer tragischen Popikone wie Amy Winehouse. Eine kurze Nachricht eines Vorstandschefs hat am Mittwoch dieser Woche genügt, um dieses filigrane Netz aus Twitter-Meldungen, Facebook-Statusmeldungen und dem globalen Befinden der Bloggerelite ins Wanken zu bringen. (weiterlesen …)
Die britische Soulsängerin Amy Winehouse ist am Samstag mit nur 27 Jahren gestorben. Nachruf auf eine exzentrische Ausnahmekünstlerin.
Im grellen Licht der britischen Yellow-Press darf Amy Winehouse jetzt noch ein allerletztes Mal strahlen. In den letzten Jahren war das der britischen Soulsängerin weniger oft gelungen. Da war meistens eine durch Drogen- und Trinksucht gebeutelte Existenz zu sehen, die exponentiell zur eigenen Unvernunft auch noch jeden Tag für einen kleinen Skandal gut war und sich und ihre Fans bereits medial auf den frühen Tod einzustellen vermochte. (weiterlesen …)
Natürlich würde es sich dieser Tage anbieten, über den Antrag von FPÖ-Kultursprecherin Heidemarie Unterreiner zu schreiben, die per Gesetz mehr Volksmusik im österreichischen Rundfunkt und Fernsehen zu erzwingen versucht. Rückwärtsgewandtheit als aufoktroyierter Bildungsauftrag? Aber wirklich: Nein, danke!
Viel lieber schreibt es sich über das neueste Projekt der isländischen Pop-Avantgardistin Björk (weiterlesen …)
Dass die Musikindustrie seit Jahren vor sich hin laboriert, ist zugegebenermaßen nichts Neues. Die Künstler versuchten wiederum das Wegfallen alter Vertriebswege durch neue Promotionzirkel zu kompensieren und wurden somit zu reinen Selbstverwaltern ihrer Kreativität. Die Lösung: irgendwo zwischen iTunes, MySpace, Twitter-Feeds und Werbejingles für Mobilfunkanbieter. (weiterlesen …)
Brennende Autowracks, Polizisten mit Schlagstöcken und Maschinengewehren, geplünderte Geschäfte und verzweifelte Jugendliche mit Handykameras. Die Fotos, die uns dieser Stunden aus dem kanadischen Vancouver erreichen, erinnern in ihrer Bildsprache eher an die revolutionären Aufbrüche im Jemen, Syrien und Ägypten. (weiterlesen …)
Alle Jahre wieder. Da wird irgendwo im Nirgendwo der Pannonischen Tiefebene für ein paar Tage eine kleine Großstadt aus dem Boden gestampft, die Bierbudel zum Bersten gefüllt und alles für eine österreichische Auflage des Spring Break unter dem Mantel eines Musikfestivals vorbereitet, das von vornherein nicht als solches konzipiert scheint. Bei der siebten Auflage der Festival-Melkkuh Nova Rock wird musikalisch alles in den Topf geworfen, was der Booking-Markt so an Fadesse bereithält. (weiterlesen …)
Auch ein Superheld muss sich der Gegenwart stellen. 1938, als Superman seine Karriere als Amerikas treuester Held unter Präsident Roosevelt startete, war die Weltmachtpolitik noch in Ordnung: denn US-Politik war damals automatisch Weltpolitik und Superman, der vom Planeten Krypton auf die Erde kam und von einem amerikanischen Paar als deren Sohn ausgegeben wurde, ein treuer –, ja patriotischer Held für seinen Staat, der ihn so großherzig aufgenommen hat. 2011, in der Jubiläumsnummer 900 des Magazins „Action Comics“, zieht er die Konsequenz und will nicht mehr US-Staatsbürger sein. (weiterlesen …)
Datenleck, Sammelklagen und Verluste an den Börsen: Der japanische Konzern Sony hat sich mit dem nicht vereitelten Hackerangriff auf 77 Millionen „Playstation-Network“-Nutzer einen Schnitzer globalen Ausmaßes geleistet. (weiterlesen …)