Christian Rainer

Freiheit für den Mann!

Kachelmann unschuldig und Dominique Strauss-Kahn wohl auch. Was lehrt uns das? Überraschung: Männer sind doch triebgesteuert, metrosexuelle Weicheier bleiben eine Randerscheinung. Wen wundert´s? Mit lätzchenhäkelnden Schwanzträgern hätte die Menschheit ungefähr so viel Bestand gehabt wie die Republik Kugelmugel.
Was lehrt´s uns noch? Etwas über Vorverurteilungen. Hier ein Posting vom 21. Mai aus „The Daily Beast”, einer der einflussreichsten amerikanischen Webpublikationen, inzwischen samt Gründerin und Journalistenlegende Tina Brown in „Newsweek” reinfusioniert:

„The luxury-hotel maid who alleges she was sexually assaulted by Dominique Strauss-Kahn was found by a supervisor in a hallway where she hid after escaping from the former International Monetary Fund director’s room. Hotel workers described her as traumatized, having difficulty speaking, and immediately concerned about pressing charges and losing her job, according to sources familiar with the investigation.

The maid also repeatedly spit on the walls and floors of the suite in front of her hotel colleagues as she alleged that Strauss-Kahn locked her in his room and forced her into oral sex acts. That saliva is being tested for DNA markers and could become a crucial piece of evidence in the case, the sources said…

Throughout the questioning, the maid appeared traumatized, at one point going to a bathroom to try to vomit and several times spitting on the floor and walls of the suite, according to the sources.”

So schnell geht´s. Und irgendwas bleibt immer hängen. Bei Kachelmann, bei DSK. Und daran sind wir Männer selber schuld?

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64 Antworten zu “Freiheit für den Mann!”

  1. gagwien sagt:

    christian rainer!!!!!
    was um wessen willen auch immer ficht dich an, vorzuverurteilen????
    vor allem bei herrn DSK, dem beizeiten ein lätzchen besser stünde als der schwanz, von dem nun auch schon wirklich jede/r weiß, dass nicht mal die toughsten journalistinnen ihn ohne begleitung (zeugen????) mehr interviewen wollten???
    und ich empfehle DRINGEND die genaue – menschlich wie juristisch hervorragende – urteilsbegründung im fall kachelmann nachzulesen.
    was man(n) – der journalistischen ethik willen – eher vorher machen sollte, ehe man(n) bloggt …

  2. Alfred Bina sagt:

    Dazu fällt mir nurmehr der alte Pilotenspruch ein: “Heruntergekommen sind sie noch alle!”

  3. Eva Zitterbart sagt:

    menschenskind, kollege rainer!
    so einen scheiß zu schreiben ist doch auch/sogar unter ihrem niveau:

    ZA Mit lätzchenhäkelnden Schwanzträgern hätte die Menschheit ungefähr so viel Bestand gehabt wie die Republik Kugelmugel.ZE

    ach ja. und darum müssen – wie dann ihre applaudanten noch näher ausführen – ZA Frauen die Frauen sind ZE sich von jedem gockel bespringen lassen?

    ich werd’ nicht schlau draus: halten sie das für einen ironischen kommentar? da fehlte dann allerdings der witz.

    mag schon sein, dass manchen männern angesichts der sich häufenden fälle – assange, kachelmann, berlusconi, katzav, DSK etc.pp – die für die yellow press wie zugeschnitten sind, das darob immer wütendere geheul der frauen ans gemächt geht. aber für sie gilt wie für DSK: hormongesteuerte menschen – weiblein wie männlein – gehören nicht in positionen, wo ein kühler kopf klar denken können muss. nicht in die politik, nicht in chefredaktionen, nicht an die spitze von unternehmen.

    soviel basics in sachen gesellschaftliches grundverständnis hätte ich einem doch zugetraut, den ich noch in der redaktion der (sterbenden) “arbeiterzeitung” kennengelernt habe.

    PS: ein geordneter rückzug ist manchmal besser als so lange im fettnapf zu strampeln, bis der ranzige geruch nicht mehr wegzubekommen ist.

  4. René André Pöltl sagt:

    @ Herbert (3. Juli 2011 um 20:31)

    Du hast meine Worte verdreht. Das lehne ich ab.

  5. Herbert sagt:

    @Christian Rainer: Ich gratuliere Ihnen zu dem Mut, den es braucht, in einer den gleichgeschalteten Feministen und Feministinnen heiligen Sache einen unorthodoxen Standpunkt zu beziehen.
    Die, die hier so vehement gegen Sie anposten, tun sich scheinbar sehr schwer damit, zu verstehen, dass ein und dasselbe Problem aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln grundverschieden wahrgenommen werden kann.
    Weiter so!

  6. René André Pöltl sagt:

    Widerlich, Macho, zurücktreten, hingeschissener Beitrag, verotzt , Sexist schreiben manche zu Christian Rainer, bzw. seinem Blogpost.

    Naja – dem Martin Humer haben viele Moral bezeugt, weil er gegen außerehelichen Sex und Pornographie geschrieben hat.
    Das hat vielen Katholiken gefallen, weil sie den Schmutz der Sünde nicht wollen.
    Das sind alles Schweine (die Ehebrecher und Pornoschauspieler), die sich im Dreck wälzen, sind die Kommentare von seinesgleichen, direkt und indirekt.

    Auch manche von denjenigen, die nicht so fanatisch sind, haben sich von ihm blenden lassen, Kinder und Familie statt Pornographie, so der Slogan.
    Klerikale Heuchler empfehlen Barbara Rosenkranz als Bundespräsident zu wählen – sie stehe für das Leben. Dass ihr Mann eine Zeitung mit Nazi-Inhalten verbreitet, wird verschwiegen.

    Dann stellt sich heraus: Martin Humer leugnet den Holocaust und gibt Georg Honsig recht. Er ist ein Nazi. Ein Nazi, der Mörder freispricht und Pornographie verteufelt.

    Widerlich, hingeschissen, verrotzt habt ihr geschrieben ….. den Martin Humer, den habt ihr genommen, und den Christian Rainer wollt’ ihr wirklich nicht ?

  7. Christian Koellerer sagt:

    Wieder einmal ein gutes Beispiel dafür, wie tief der österreichische Journalismus intellektuell inzwischen gesunken ist. Zum Glück gibts internationale Medien.

  8. René André Pöltl sagt:

    Die Feministinnen (die ja die sind, die sich gegen Gewalt gegen Frauen wenden) haben sich ja eigentlich gegen die Bevormundung der röm. kath. Kirche aufgelehnt. Und weil die (röm. kath. Kirche) ja noch vor gar nicht allzu langer Zeit nichts dagegen hatte, daß sogar in der Ehe der Mann die Frau schlagen darf und dann vergewaltigen darf, war das einer der Hauptgründe für die Frauenbewegung.

    Also wenn der Christian Rainer dann einmal ein bißl was schreibt, was nicht unbedingt nur feminine Hausmänner, sondern eher das Gegenteil als das für Österreich geeignete vorschlägt, ist das eher weniger sexistisch.

  9. Tina Goebel sagt:

    Lieber Christian,

    als einzige bloggende profilerin fühle ich mich fast verpflichtet ein paar Anmerkungen zu deinem Eintrag zu machen.

    Weder im Fall DSK sowie Kachelmann ist klar, ob nicht doch eine Schuld seitens der Männer vorliegt. Allerdings gilt dies genau so für die betroffenen Frauen, gegen die du dich hier klar positionierst und somit genau das tust, was du in dem Blog anprangern willst (so wirkt es zumindest auf mich): Nämlich Vorverurteilen.

    Natürlich gibt es Frauen, die Männer aus welchen Motiven auch immer diskreditieren. Dazu braucht es keinen Promi-Status. Nicht selten raten sogar Scheidungsanwälte ihren Klientinnen zu Falschaussagen, was wirklich verwerflich ist.

    Doch sind dies nur ein paar wenige schwarze Schafe – die es immer schon gegeben hat und immer geben wird. Dem entgehen steht, dass leider die wenigsten „wirklichen“ Missbrauchsopfer ihre Täter anzeigen. Experten gehen davon aus, dass überhaupt nur zehn Prozent aller strafrechtlich relevanten Sexualstraftaten in Österreich zur Anzeige gebracht werden.

    Und bei den 600 bis 700 Anzeigen, die in Österreich jährlich im Durchschnitt eingebracht werden, kommt es nur in jedem vierten bis fünften Fall zu einer Verurteilung. Denn da die meisten sexuellen Übergriffe im Familien- und Bekanntenkreis stattfinden, haben die Opfer meist noch mehr Bedenken, zur Polizei zu gehen. Obwohl sie dort im besten Fall sofort nach der Tat mit zerrissenen Kleidern zur Spurensicherung antreten sollten, denn ohne diese Beweise haben sie vor Gericht kaum eine Chance (und sogar mit diesen kann es schwer werden, wie die DSK-Affäre zeigt). Und der Freispruch passiert dann nur aus Mangel an Beweisen.

    Schade finde ich, dass gerade solche medialen Vorverurteilungen im schlimmsten Fall dazu führen könnten, dass zukünftig noch weniger Opfer den ohnehin schon so schwierigen Gang zur Polizei wagen.

    Und was die Menschheit voran gebracht hat waren übrigens immer neue Errungenschaften in Technik und Wissenschaft – also eher Köpfchenarbeiter denn triebgesteuerte „Schwanzträger“.

    Und zuletzt: Bitte nichts gegen Lätzchenhäkeln! Das würde ich kleinen Jungs sogar schwer empfehlen, das fördert die Feinmotorik nämlich ungemein!

    LG T.

  10. Bernhard sagt:

    Wenn man sich die Erlebnisse des Herrn Kachelmann so durchliest, dann sind sehr wohl viele Männer unschuldig verurteilt

    Siehe auch die beschriebenen Erfahrungen auf Anwaltsseite

    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2011-24/laecherlicher-wahnsinn-die-weltwoche-ausgabe-242011.html

    Diverse Frauenvereine bemängelten auch, es sei bedenklich, Kachelmann freizusprechen, da dies ein Zeichen für straflose Gewalt gegen Frauen sein könnte. Also nicht mehr in dubio pro reo, sondern Schwanzträger auch im Zweifel lieber einsperren, selbst wenn die Ex gutachterlich nachgewiesen hinsichtlich der Anschuldigungen gelogen hat. Damit wären wir direkt im Faschismus. Es muß stattdessen weiterhin der Grundsatz gelten, daß nur ist, was beweisbar ist, und nicht das, was unter Einsatz der Tränendrüse behauptet wird. Ich komme mir schon fast wie im Kindergarten vor, das erläutern zu müssen.

    Und ja, es ist nun einmal so, mit nur noch Weicheiern ist die Republik am Ende. Wir haben derzeit schon eine Kinderzahl, die uns derzeit 8 Mio. Österreichern in 2 Generationen auf 4 Mio. halbiert haben wird – inklusive bereits aller anwesenden Migranten, die sich laut Holzkreuzschwinger Strache angeblich ach so vermehren (was sie eh nicht tun)

    Wir können einer Bundesregierung zuschauen, die verbissen unter dem Titel “Integration” versucht, die nun aktiv in Koop mit der Wirtschaftskammer anzuwerbende künftige Bevölkerungshälfte zu braven Zahlern Ihrer und meiner Pensionen zu erziehen – anderenfalls hier nämlich bereits in 5 Jahren alles zusammenbricht (Pensions- und Gesundheitssystem)

    Mir ist das schon recht, ich begrüße jeden Neuankömmling freudig, selbst wenn er nicht davor im Goethe Institut von Dehli Deutsch gelernt hat. Ich denke nur, die werden keinen Vogel haben, sondern uns etwas husten, und zwar völlig zurecht. Wenn Sie daheim die Omma zurücklassen, weil’s dort wrmer und schner ist und der lte Baum sich nicht mehr verpflanzen lassen möchte, würden Sie dann noch zusätzlich einer zweiten, altösterreichisch eingesessenen Omma die Pension zahlen wollen ? Also ich nicht. Ich würde jene Partei wählen, welche die Pensionen auf Butz und Stingel runterkürzt.

    Aus diesem Grunde, und nicht aufgrund mölzer’scher Umvolkungshysterien, wäre es essentiell, daß sich doch ncoh ein paar Schwanzträger finden, die hier für leiblichen Nachwuchs sorgen, der dann namläich mit uns Alten, wenn wir in den Windeln liegen, auch eine familiäre Beziehung hat. Sonst schaut’s für nicht mehr erwerbstätige mit Essen, Heizung und Reparaturen im Krankenhaus ganz, ganz düster aus.

    Diversen Genderkrimskrams zu betreiben ist ja ok, aber ohne Männer die Männer sind, sind wir aufgeschmissen. Ohne Frauen die Frauen sind sowieso auch.

  11. Paul Aigner sagt:

    Sehr geehrter Herr Rainer,

    mit diesem Unsinn haben sie sich und ihrer Redaktion einen Bärendienst erwiesen. Der Text hinterlässt das schale Gefühl, alle Männer wären zu Unrecht als sexuelle Gewalttäter an den Pranger gestellt, richtige Männer häkeln keine Lätzchen und die Republik wär mit lauter Weicheiern am Ende.

    So etwas kann Mölzer in seiner “Zur Zeit” schreiben oder von mir aus irgendwelche verschrobene Väterrechtler in ihren Publikationen. Im “profil” hat derartiger sexistischer Unsinn nichts verloren. Denn er ist Wasser auf der die Mühlen der Verharlmoser von sexualisierter Gewalt. Hier mein Blogpost zum heurigen Weltfrauentag – Sie dürfen sich angesprochen fühlen: http://bit.ly/fYVzJc

    Grüße
    Paul Aigner

  12. R.V.Puttin sagt:

    Ein Mann (der”Kachel-mann”)wird freigesprochen(vom Vorwurf einer Vergewaltigung),ein anderer ,DSK,vielleicht ebenso….und Ch.Rainer zieht daraus messerscharf die Folgerung: “Überraschung: Männer sind doch triebgesteuert”!
    Entschuldigung,aber kann mir hier jemand diese “Logik” erklären?!

    (Über Rainers Machismo-”Anfall”-hoffentlich kein Dauerzustand!-möchte ich lieber kein Wort verlieren:User/innen auf dieser Seite haben das schon richtig bewertet…)
    P.S.Kann sowas von Porsche-Fahren und Cowboystiefel-Tragen kommen?!

  13. René André Pöltl sagt:

    Christian Rainer hat doch nur gesagt, daß weibische Männer nicht gebraucht werden.
    Daß er sich deswegen von katholischen Moralaposteln maßregeln lassen muß, ist eher zu bezweifeln.

  14. Nicht überrascht sagt:

    Ich lese dieses Blatt nicht mehr, seit ich einmal für kurze Zeit dort gearbeitet habe…

  15. AHA sagt:

    Naja, gut zu wissen, dass das Ihr Niveau ist. Zum Glück schreiben ja noch ein paar andere Leute im Profi, deren Texte man lesen kann ohne befürchten zu müssen, das Manifest einer besonders sexistischen Burschenschaft erwischt zu haben.

    Sie sind anscheinend an dem Punkt angelangt an dem jahrelang kultivierter Zynismus in Selbstbeschädigung umschlägt ……

  16. advocatus diaboli sagt:

    LOL
    Ich spendiere den versammelten Empörten noch ein Stückerl Realität, damit der Sonntag sich auszahlt:
    http://www.youtube.com/watch?v=f4ffzhNOh1s

  17. Josef Dengler sagt:

    Es ist nicht das erste Mal, dass ich beim Rainer-Lesen nicht ganz sicher bin, welche Mittel vorher eingenommen wurden.
    Dieser Mann sollte ganz schnell seinen Hut nehmen. Profil kann sich Herrn Rainer nicht mehr leisten.

  18. liz sagt:

    @fatmike182 die cojones vom Rainer will ich mir lieber nicht vorstellen müssen. schon gar nicht in dem Zustand in dem er das da geschrieben haben muss

  19. elisa brandstätter sagt:

    herr rainer.
    schön, dass sie es auf den punkt bringen. männer sind täter. das jedoch als positiv hinzustellen, ist jedoch weniger schön. jede 3. bis 4. frau wird mindestens einmal in ihrem leben vergewaltigt. ihrer meinung nach ist das sogar nötig (!), um den bestand der menschheit zu sichern. ihr blog ist eine verhöhnung aller opfer von vergewaltigungen, sexueller nötigung und belästigung, also eigentlich aller frauen.
    vielleicht werden sie ja im nächsten leben als frau geboren, dann kommen sie mit sicherheit selbst einmal in einen solchen “genuss”. und wenn sie nicht an reinkarnation glauben: ziehn sie sich doch mal ein kurzes kleidchen und 10cm higheels an und machen sie einen nächtlichen stadtspaziergang durch ein paar stille gässchen und parks. hoffentlich begegnen ihnen dann nur “lätzchenhäkelnde schwanzträger”. (aber wahrscheinlich eher nicht. die sind ja nur eine seltene randerscheinung und gehen außerdem um 8 ins bett.)

  20. Loki's Son sagt:

    Bei so unsinnig zusammengewürfelten Schlagwörtern frage ich mich ernsthaft, ob ich mein profil-Abo wirklich verlängern sollte.
    Eine wirklich unfassbar krude Absonderung.

  21. Johann sagt:

    Ach Gottchen, die Volksseele bebte in Internetforen weltweit beim Thema Strauss-Kahn und halt in Deutschland und Österreich bei Kachelmann. Wenn sich nun Herr Rainer in möglicherweise etwas übertriebener Manier über diesen Zustand amüsiert (er zitiert einen Blogeintrag!), ist das einfach sein gutes Recht. Eigentlich zeigen die Reaktionen darauf eigentlich das wahre Niveau der Diskussion (Abonichtverlängerung[wie interessant], Beleidigungen gegenüber dem Verfasser usw. usf.). Aber gut Echauffieren über die Meinung anderer ist ja in Mode, gibt ja nichts Wichtiges.

  22. Senta sagt:

    @Rainer – das ist keine Drohung, sondern eine Feststellung. Aber Sie müssen sich nicht fürchten, nein. “Fürchten” müssen Sie höchstens um das Image der “Marke” Christian Rainer. Wenn Sie Eier haben stehen Sie doch dazu, dass Ihr Blogeintrag – naja – sagen wir mal höchst “ausbaufähig” ist.

  23. Lou Hefner sagt:

    Wie bereits angemerkt, ist dieser “hingschissene” auch “hingwixxte” oder “hingrotzte” Blogeintrag auf so vielen Ebenen daneben, dass man sich eigentlich nicht auf das Niveau herablassen möchte. Aber gar so untypisch für die präpotente Arroganz von Rainer ist er auch wieder nicht, überraschend sowieso nicht und überdies halt genau das, was passiert, wenn man schreibt bevor man denkt. Vielleicht mag es, wie weiter unten festgehalten, tatsächlich auf die effiziente Distribution von Ecgonylbenzoat in Bürgerschlecki-Ville zurückzuführen sein, man sollte sich aber wirklich überlegen, ob man daraus nicht die Konsequenzen zieht. Für das Blattl, das hart arbeitende Team dahinter, wärs wohl kaum abträglich, wenn Rainer sein schreiberisches Unglück woanders sucht. Andererseits könnt’ ma das Abo ja auch einfach kündigen. Mhm, Idee.

  24. muehsam sagt:

    Was lehrt´s uns noch? Etwas über Vorverurteilungen.
    Genau, gerade aus dem Fall Strauss-Kahn lässt sich lernen: Vergewaltigung ist ok – solange das Opfer an anderer Stelle gelogen hat, mit Freunden spricht die im Knast sitzen, möglicherweise an Geldwäsche beteiligt und nicht besonders hübsch ist.

  25. Kiwi sagt:

    1. Armseliges Kommentar, frauenfeindlichen, eigentlich auch männerfeindlich.
    2. Weiters armselig von Herrn Rainer, nicht auf Kritiken einzugehen.
    3. Ich frag mich, wer freiwillig für so einen Schmarren Geld ausgeben soll? Wieviel Profil hat Ihre Meinung? Soviel wie ein Kuhfladen im Aufriss – flach und übel riechend.

  26. oupos sagt:

    Wer kleine Kinder hat, kennt vielleicht den Reiz, den “verbotene Wörter” auf diese auszuüben vermögen. Kind kommt aus dem Kindergarten, ruft laut “KACKI!” und strahlt übers ganze Gesicht. Rainer wollte halt auch einmal “kacki” sagen – oder ‘Lätzchenhäkelnde Schwanzträger’. Das hat allerdings mit Journalismus, gar mit Qualitätsjournalismus, nichts zu tun. Paart man das noch mit einem gerüttelz Maß an Misogynie a la ohne ganze Kerle wie DSK wäre die Menschheit schon längst ausgestorben, hat man jenen übelriechenden Brei, den dieser Blogeintrag darstellt. Es sollte eigentlich unter der Würde des Profil sein, Derartiges zu veröffentlichen…

  27. Sonja Bettel sagt:

    Dieses Blog-Post ist einfach nur jenseits. Mehr als die Hälfte ist ein Zitat, der Rest hingerotzte Buzzwords, die nicht einmal “aktuell” sind (“metrosexuell” ist ja wirklich schon outdated), das ganze hat keine Argumentationslinie, keinen Aufbau, keine Dramaturgie, ist nicht recherchiert, ist frauenfeindlich, ist unlogisch, ist nicht ausgewogen,… ich kann hier gar nicht alles anführen, was mir noch alles dazu einfällt. Dass dieses geradezu pubertäre Geschreibe vom Herausgeber und Chefredakteur des – wie ich immer dachte – wichtigsten österreichischen Nachrichtenmagazins stammt, erschüttert mich. Das Profil und vor allem seine Redaktion haben anderes verdient, als diese Besudelung. Dann auch noch auf der untergriffigen Ebene auf ehemalige Mitarbeiter loszugehen und zu meinen, die Person hätte doch “bei uns das Schreiben gelernt”, ist noch einmal tief. Bei Ihnen Herr Rainer, hat er es sicherlich nicht gelernt – zum Glück.

  28. @ Joe Barth: Wollte wirklich fast auf dein „sachliches” Siezen eingehen. Ich schwör´s fast.
    @ Senta: Muss ich mich angesichts dieser „hinge***” Drohung jetzt fürchten? Ok: Brrrrrrr.

  29. pworx sagt:

    weit hinausgelehnt

    Hiermit oute ich mich in dem Fall als machistischer Vollschwanzkoffer oder ein ähnliches Krokodilleder Naturprodukt.

    aber ich habe gelacht – mindestens 2x
    bravo – weiter so :)

    Und – die Härte ihrer verbalen Kreationen wird wohl nur durch die Realität getoppt (das allerdings bei weitem).

  30. michael s. sagt:

    die entscheidung mein abo nicht zu verlängern ist mir erleichtert worden. danke!

  31. Senta sagt:

    Herr Rainer!

    Was soll das? Wenn Sie selbst derart “triebgesteuert” sind, dass Sie solche jeglicher Logik entbehrenden Blogeinträge verfassen, sollten Sie sich fragen, ob Sie noch an der richtigen Stelle sitzen. Oder anders gesagt: Ein Qualitätsmedium und sein hart arbeitendes Team hat sich was Besseres als so einen Chef verdient. Mit diesem Verhalten beschädigen Sie Profil und den gesamten Verlag.

    Sie werden sich wundern, welche Kreise so ein schnell hingeschissner Blogeintrag ziehen kann.

  32. Fiji sagt:

    “Bravo” Herr Rainer!
    Ziemlich viele Fakten unterlegen ihren dahingerotzten Blogbeitrag, der in zwei Absätzen diese Thematik behandeln soll. Wow!

    Mehr ist Ihnen dazu nicht eingefallen? Aber eigentlich reicht es eh schon, noch mehr von diesem Geschreibe wäre dann schon rücktrittsreif …

  33. Sir Karl Popper sagt:

    Viele gewagte Hypothesen in einem Spiel mit Emotionen. Ein Motivationsschreiben für die Rolle des bösen Wolfs im nächsten “Im Zentrum”? Argumente folgen dann?

    Jetzt wollen natürlich alle in Wien wissen, wie es denn “der Rainer” tatsächlich gemeint hat. Gratuliere, jetzt haben Sie Ihre Debatte. Aber bitte bedenken Sie: Es existieren Emotionen im Inneren Österreichs, die gehen jenseits von Ortstafelkonflikt und Ladenöffnungszeiten.

    Welche Gedanken haben wohl jetzt die 10-15 Prozent Ihrer Leserinnen, die tatsächlich traumatische Erlebnisse mit sexueller Gewalt wie Narben mit sich tragen?

  34. fatmike182 sagt:

    Schreibt hier ein Herausgeber einer Zwergstaatenzeitung tatsächlich zwei Männer von jeglicher Schuld frei, obwohl das nichtmal die Gerichte getan haben?
    Chapeau — die Cojones hätte ich auch gerne!
    Oder legitimiert die Frisur den polemischen Biogismus-Anfang der sich in einen Mediensuizid zuspitzt (oder Vorverurteilt Profil nie?) und schließlich ausspricht, was jedes Männchen einer Gottesanbeterin nach dem Sex sagt: wir Männer sind ja immer so arm!

    Kontrovers aufgefasst hätte man evtl Beispiele in denen tatsächlich die Vergewaltigung angedichtet wurde; warum nicht soetwas erwähnt & DSK & Kachelmann am Rande erwähnt…? Fragen über Fragen.

  35. Christina Aumayr sagt:

    Und ein triebgesteuerter Mann legt seiner Frau auch gelegentlich eine auf? Vielleicht am besten erst nach dem Geschlechtsakt. Gehört das dann auch zum Programm eines triebgesteuerten Mannes?

  36. Julia H. sagt:

    Herr Rainer, bei allem Respekt, aber ganz abgesehen von der Widerwärtigkeit in Formulierungen wie “lätzchenhäkelnde Schwanzträger”, kann ich auch beim besten Willen Ihrer Argumentation nicht folgen.

    Wenn Kachelmann unschuldig (gesprochen) ist und Strauss-Kahn (möglicherweise) auch, dann ist das in Ihren Augen ein Beweis für die fortwährende Existenz “triebgesteuerter” Männer?

  37. Susanne K. sagt:

    Wow … ernsthaft?

    Und das ist es, was ihnen durch diese zwei Fälle gelehrt wurde?

    Traurig..

  38. Josef Barth sagt:

    @ Christian Rainer: Schade, dass du dem sachlich wichtigen Thema nur auf persönlicher Ebene begegnest. Aber ich kann damit um- und werd’ nicht darauf eingehen. Ich persönlich trenne zwischen deiner Argumentation und deiner Person (darum auch gern weiterhin “Du”). Lassen wir einfach die Leserinnen und Leser entscheiden, ob sie’s verstehen. Vielleicht findet sich ja sonst in der Redaktion jemand, der oder die es dolmetschen kann. Beste Grüße an alle.

  39. *Josef (nicht mehr „Joe”?) Barth: Uff. Wenn ich diesen Text nur verstünde! Ich dachte, du (ich bleibe dabei) hättest bei uns das Schreiben gelernt.

  40. Josef Barth sagt:

    Als ehemaliger Mitarbeiter von profil möchte ich hiermit von Ihrem Text unmissverständlich distanzieren! Ich erwarte das ehrlich gesagt auch von der Redaktion.

    Wenn Sie mit Ihrem Text für Männer den Beweis führen wollten, dass sie leicht ruiniert werden können, weil man sie auch mutmaßlich (!) zu Unrecht beschuldigen kann, haben Sie das leider in völlig undifferenzierter Weise getan.
    (Denn Sie haben sich gegenüber des mutmaßlichen Opfers damit des gleichen medialen Mechanismus’ bedient, den Sie für den mutmaßlichen Täter anprangern.)

    Wenn Sie dem Journalismus gegenüber den Beweis führen wollen, dass Berichte über eine (durch die Verhaftung) begründete Verdachtslage, illegitim sind, wenn es danach keine Anklage oder Verurteilung des Verdächtigen gibt, können wir gerne gemeinsam all jene Stories von profil durchgehen, die über offenkundige Ungerechtigkeiten und mutmaßliche Gesetzwidrigen geschrieben wurden und NICHT zu einer Verurteilung führten. Gerne inklusive der meinen.
    (Denn dies tun Sie mit dem Zitat von Journalistin Brown.)

    Wenn Sie den Behörden gegenüber den Beweis führen wollen, dass eine seinerzeit möglicher Weise begründete Verdachtslage, nun durch neue Fakten nicht mehr begründet ist, ersuche ich Sie diese auch zur Verständlichkeit auszuführen.
    (Denn Sie selbst schätzen, soweit ich mich erinnere, bei Journalisten Präzision und Ironie – von beidem ist in Ihrem Text aber nichts zu lesen.)

    Wenn Sie Frauen gegenüber den Beweis führen wollen, dass sie lieber in ihrem Leben noch nie gelogen haben sollten, bevor sie es anzeigen Opfer von Vergewaltigung geworden zu sein, haben Sie solcher Diskreditierung durch Oberflächlichkeit Vorschub geleistet.
    (Denn in diesem Fall werden zwei Dinge vermischt: Einerseits eine eventuelle Falschaussage der Frau im Fall selbst – die darf man bezweifeln, das ist Teil der Unschuldsvermutung. Andererseits eine kriminelle Vergangenheit – die muss irrelevant sein, denn auch Frauen mit kriminieller Vergangenheit zu vergewaltigen muss strafbar bleiben.)

    Sie befänden sich sonst in Gesellschaft eines Staatsanwalt, der einst sinngemäß meinte, es sei nicht so schlimm eine Prostitutierte zu vergewaltigen wie ein Bürgerstöchterl. Und eines Anwalts, der Vergewaltigungsanzeigen verharmloste, da dies eines der wenigen Dinge sei, die man seinem Mandanten – Karl-Heinz Grasser – noch nicht vorgeworfen habe, aber “da wird vielleicht auch noch etwas kommen.” Und ich denke, das wollen Sie sicher nicht.

    Wenn Sie hiermit aber allen Menschen gegenüber den Beweis führen wollten, dass Anschuldigungen von Vergewaltigung von Frauen gegenüber Männern prinzipiell ohnehin erfunden sind, haben Sie das durch die schlampige Formulierung Ihres Textes leider geschafft.
    (Denn diese lässt diesen Schluss zu.)

    Wenn ich Sie einfach falsch verstanden habe, ersuche ich um öffentliche Aufklärung. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, um öffentliche Entschuldigung.
    (Gegenüber allen Opfern von Gewalt.)

    MfG, Bar

    P.S. Ich ersuche das “Sie” zu verstehen, es erscheint mir in dieser Sache angebrachter.

  41. Karli D. sagt:

    dieser text könnte von jeanne stammen. tiefste unterste schublade. wirklich unwürdig für den journalisten eines qualitätsmediums.

    1. kachelmann wurde freigesprochen, richtig. aber nicht weil seine unschuld nachgewiesen wurde, sondern aus mangel an beweisen für seine schuld. es ist juristisch gesehen schon in ordnung, im zweifel für den angeklagten zu entscheiden, aber ob er wirklich unschuldig ist werden wir nie erfahren. auch das gericht hatte zweifel.

    2. so ähnlich könnte das auch bei DSK ausgehen. vermutlich werden wir nie erfahren, was im sofitel wirklich passiert ist.
    aber dieser vorauseilende macho-schulterschluss ist widerwärtig. ganz automatisch wird der reiche alte mann, dem schon mehrfach sexuelle belästigung vorgeworfen worden ist und der der polizei gegenüber mehrfach gelogen hat “vorfreigesprochen”. und nicht nur das, es wird ihm quasi bewundernd auf die schulter geklopft, weil er sich halt benimmt, wie ein richtiger mann und nicht wie ein weichei.
    das zimmermädchen hingegen wird vorverurteilt, weil sie keine weiße weste hat. so quasi: jemand, der die asylbehörden angelogen hat und mit einem drogendealer liiert ist, kann nie und nimmer sexuell belästigt worden sein!
    wieso eigentlich nicht?

    die staatsanwaltschaft selbst glaubt offenbar nach wie vor, dass DSK versucht hat, die frau zu vergewaltigen. (immerhin hatte sie verletzungen und spermaspuren auf der kleidung, die nachweislich von dsk stammen). die staatsanwaltschaft weiß aber, dass sie angesichts des schlechten rufes der frau keine chance hat, den prozess zu gewinnen und überlegt daher, auf eine anklage zu verzichten. ich empfehle herrn rainer diesbezüglich zur lektüre die ausgewogene berichterstattung von fabio polly (Ö1): http://oe1.orf.at/artikel/280471

  42. Alexander Ahrer sagt:

    Wenn Sie das so jetzt wirklich ernst meinen, ich meine wirklich, so wie es geschrieben ist, und nicht irgendwie sarkastisch oder vielleicht doch andersrum gemeint –
    dann würde ich sagen: auch Profil Herausgeber sollten mal die Konsequenzen ziehen und zurücktreten …. und zwar schnellstmöglich

  43. Ehem. Profil Abonnent sagt:

    Herr Rainer, aufpassen mit dem Koks!

  44. Helge Fahrnberger sagt:

    Das ist auf so vielen Ebenen daneben, dass mir weitere Worte fehlen.

  45. Renate F sagt:

    Mir entgeht wohl die Ironie in dem Kommentar.
    Im Fall DSK wird Stimmung seitens der Verteidigung gegenüber der Zeugin der Anklage gemacht. Wen wundert’s?
    Dass gegenüber DSK die Unschuldsvermutung zu gelten hat, bedeutet nicht, dass eine Vorverurteilung der Zeugin stattfinden darf.
    Statt DSK bereits vor dem Verfahren frei zu sprechen, hätte Christian Rainer gut darin getan, dagegen anzuschreiben, das oft und oft Männern per se eine potenzielle Triebtäterschaft unterstellt wird.

  46. Kathrin Limpel sagt:

    Herr Rainer, was wollten Sie denn überhaupt sagen? Oder wollten Sie einfach mal lätzchenträgende Schwanzträger schreiben und ein bissl provozieren? Dann machen Sie das doch wenigstens mit Argumenten oder Fakten.

    Und Sie schreiben von Vorverurteilung, drei Sätze davor wissen Sie aber “wohl”, dass DKS zu Unrecht beschuldigt wurde. Vielleicht wäre es besser, ein wenig abzuwarten.
    Und bitte klären Sie uns doch auf, was die Aussage Ihres Blogs ist. Weil so, da hat Susanne Recht, ist er einfach nur entbehrlich.

  47. Susanne Athanasiadis sagt:

    Und was, wenn sie doch die Wahrheit gesagt hat? Rechtfertigen Lügen in Asylanträgen eine Vergewaltigung? Wir reden doch hier nicht von einem Kavaliersdelikt! Sex gab es ja offensichtlich, das beweisen ja DNA Spuren…

    Vielleicht lehrt uns das Ganze halt einfach, dass man gegen so viel geballte Macht und gegen so viel Geld, das in die besten Anwälte fließt, einfach keine Chance hat.

    Ich finde das Gehabe von DSK, der ja lt. Medienberichten schon mehrfach sexuell “auffällig” war, jedenfalls zum Kotzen und diesen “Lätzchrnträger-Blog” mehr als entbehrlich.

  48. oupos sagt:

    ‘Lätzchenhäkelnde Schwanzträger’? Selbst für Rainersche Maßstäbe ist dieser Blogpost jenseitig…

  49. gast sagt:

    widerlich, dieser kommentar. einfach nur widerlich.

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