Archiv für die Kategorie ‘Viennale 2011’
Was hat die Viennale neben Lars von Trier und „Hesher“ noch zu bieten? Drei aktuelle Filme zur Wirtschafts-, Weltpolitik- und Zeitungskrise.
Irgendwann muss es ja zu Ende gehen. Also warum die Viennale nicht mit einem „Nicht-Film“ beschließen und George Clooney den Festivalmassen überlassen. Bei „In Film Nist“ (siehe Trailer) in der Urania war es dann aber trotzdem überraschend leer. (weiterlesen …)
Zwischen Rumänien und den USA: Die Viennale zeigt den Alltag nun auch von seiner langweiligen Seite.
Der junge rumänische Film entwickelte in den letzten Jahren einen eigenwilligen, ja schwierigen Charakter. Undramatische Kameraführung, ruhige und lange Einstellungen, ein ebenso natürlicher wie nüchterner Blick auf die Umwelt – und dazu oft undramatische Geschichten. (weiterlesen …)
Zwei Filme, zwei Welten und beides moderne Märchen: “Melancholia” und “Les Neiges du Kilimandjaro”.
Angeblich hat sich Lars von Trier mit seinem neuesten Film aus einer lang anhaltenden Depression befreit. Das ist nachvollziehbar, wenn man “Melancholia” unter dem Aspekt der Therapie betrachtet: Bekämpfe deine Geister mit noch böseren Geistern, begegne deiner Depression mit einer weiteren Depression, bekämpfe Feuer mit Feuer und überhaupt: freu dich, denn die Welt ist ohnehin nicht zu retten! (weiterlesen …)
„Drive“ und „Alpis“: Das Eröffnungswochenende der Viennale bot zwei irritierende Filme auf der Suche nach einem Neuen Kino.
Samstag, 22. Oktober, 24 Uhr, Gartenbaukino. Mit Nicolas Winding Refns „Drive“ (ab 27. Jänner regulär im Kino) ist der Viennale nicht nur ein großer Publikumsmagnet passiert – der vom gefährlichen Zweit-Leben eines Stuntfahrers (lakonisch: Ryan Gosling) erzählt –, sondern auch die märchenhafte Selbstfindung eines einfachen Mechanikers zur heroischen Retterfigur widerspiegelt: (weiterlesen …)
Pop bildet traditionell ein Zentrum des Viennale-Dokumentarfilmprogramms. Heuer muss man nach Musikfilmen – abgesehen vom Tribute für Harry Belafonte – schon etwas genauer suchen. Eine dringende Empfehlung gibt es mit „Hit So Hard“ von P. David Ebersole aber trotzdem; noch dazu pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum des Grunge-Jubeljahres. (weiterlesen …)
Der Vorverkauf läuft, die Hysterie steigt, und die exponierten Filme dieses Jahres, von Lars von Triers Melancholie-Groteske bis zu David Cronenbergs Freud-Phantasie, vom neuen Post-Neorealismus-Exponat der Brüder Dardenne bis zu der Papst-Commedia Nanni Morettis und George Clooneys US-Politdrama „The Ides of March“, sind wie gewohnt gleich ausverkauft – aber das macht nichts, denn (weiterlesen …)

