Mit ‘EU’ getaggte Artikel
Die Erleichterung war groß. Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich bei ihrem 13. Treffen zur Finanzkrise auf ein neues Hilfspaket für Griechenland geeinigt. Und dafür mussten einige Politiker über ihren Schatten springen. Auch der mächtige Chef der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, machte eine Kehrtwende, indem er plötzlich doch einen sanften Schuldenschnitt zugunsten der Hellenen akzeptierte. (weiterlesen…)
Mit 72 Jahren ist Romano Prodi, ehemaliger Präsident der EU-Kommission und Ex- Regierungschef Italiens, noch immer ein streitbarer Geist. Beim Interview mit mir beklagte er sich darüber, dass es in der EU keine Führungsstärke mehr gebe. Auch die Regierungschefs großer EU-Länder seien hauptsächlich mit dem eigenen Land beschäftigt. (weiterlesen…)
Nein. Ernst Strasser ist eine Ausnahme. Folgendes schrieb ich in einem Leitartikel Ende Mai 2009 über ihn. Zum Anlass der EU-Wahlen und aus jahrelanger persönlicher Erfahrung:
„Wer ÖVP wählt, wird es trotz Ernst Strasser tun und folgerichtig mit zusammengebissenen Zähnen. (weiterlesen…)
„Morgen“: Ein filmisches Kleinod zur Migrationsdebatte.
Die rumänische Stadt Salonta – nur wenige Kilometer von der ungarischen Grenze entfernt – ist nicht nur die Heimatstadt des Regisseurs Marian Crisan, sondern auch Schauplatz seines ersten Langspielfilms. „Morgen“ erzählt die Geschichte von Nelu, einem mürrisch desillusionierten Kaufhausdetektiv und Hobbyfischer, der einen türkischen Flüchtling bei sich aufnimmt. Behran hat keine Papiere, kein Hab und Gut, nur den verzweifelten Wunsch, sich nach Deutschland zu seiner Familie durchzuschlagen. (weiterlesen…)
Dem österreichischen Europa-Abgeordneten Martin Ehrenhauser (Liste Martin) verdanken wir die Information, dass 17 der im vergangenen Februar ausgeschiedenen EU-Kommissare eine “Übergangsvergütung” von bis zu 11.000 Euro monatlich beziehen, und zwar auch dann, wenn sie längst einen anderen gut dotierten Job angenommen haben. (weiterlesen…)
Es kommt selten vor, dass alle österreichischen Europa-Abgeordneten eine neue EU-Regelung einhellig und parteiübergreifend begrüßen. Heute war es soweit. Das Europäische Parlament beschloss mit großer Mehrheit neue Kontrollen für den Finanzmarkt. Somit wird es ab 2011 drei neue Aufsichtsbehörden für Banken, Versicherungen und Wertpapiere geben. (weiterlesen…)
Chaos ist ein griechisches Wort. Und es bezeichnet trefflich das Durcheinander in der EU zu einer Finanzhilfe für das hoch verschuldete Griechenland.
Da lehnt die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Finanzhilfe ab und denkt mit ihrem Finanzminister laut über die Möglichkeit eines Ausschlusses eines Mitgliedslandes der Eurozone nach. Diese Sanktion wird sofort vom Chef der Euro-Zone, Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker, zurückgewiesen. Denn niemand weiß, wie sich ein solcher Auschluss auf die Euro-Mitgliedsländer auswirken würde. Wahrscheinlich wären wieder internationale Spekulanten die größten Nutznießer. (weiterlesen…)
Die Klimakonferenz von Kopenhagen ist auch ein Debakel für die EU. Zu große Hoffnungen waren geweckt worden, nicht nur vom dänischen Gastgeber. Zu wenig koordiniert wirkten die EU-Länder am Verhandlungstisch. Und das finanzielle Angebot der Europäischen Union an die Entwicklungsländer erfolgte ohne ausreichende diplomatische Kontaktnahme mit den “Beschenkten”. Und es roch irgendwie nach kolonialem Gehabe. (weiterlesen…)