Mit ‘Jörg Haider’ getaggte Artikel
Hypo Alpe-Adria. Manche Vorgänge ergeben erst hinterher Sinn. Vor nunmehr zweieinhalb Jahren, das Hypo-Engagement der Bayerischen Landesbank war kaum in trockenem Tuche, habe ich mich zu einer aus heutiger Sicht mehr als gewagten Feststellung verstiegen. Das Land Kärnten habe die Bank „unter ihrem Wert verschleudert“ (profil Nr. 22/07 vom 25. Mai 2007). Gut, das hatte ich mir damals nicht selbst ausgedacht. Ich zitierte aus einer mir zugespielten internen Analyse von „Investor“ Tilo Berlin, wonach die Hypo Alpe-Adria bei einem „Börsegang 2009“ einen Wert von „4,2 bis 4,7 Milliarden Euro” erzielen würde (die Bayern waren 2007 auf Basis einer Gesamtbewertung von nur 3,3 Milliarden eingestiegen). Heute wissen wir, dass Berlins Prognosen allenfalls anekdotischen Wert hatten. (weiterlesen…)
WWJS? Was würde Jörg sagen? Die weihnachtliche Herbergssuche des Kärntner BZÖ unter Scheuch bei Straches FPÖ fordert die Haider-Exegeten. Uwe Scheuch behauptet, “das Erbe Jörg Haiders (weiterlesen…)
WWJD steht in den Abkürzungs-affinen USA für: “What would Jesus do?” – die Maxime, das eigene Handeln nach jenem des Heilands auszurichten. Man ersetze “Jesus” durch “Jörg”, (weiterlesen…)
Hypo Alpe-Adria. Gerhard Dörfler versteht die Welt nicht, umgekehrt ist das nicht anders. Es vergeht kein Tag, an dem Haiders Nachlassverwalter nicht ultimativ Steuergelder zur Rettung der Hypo Alpe-Adria-Bank einfordert. Schließlich – Skandal! – hätten ja auch die „Wiener” (er meint damit hauptsächlich Erste Bank und Raiffeisen) sich zwanglos beim Staat bedienen dürfen. Die Hypo Alpe-Adria werde nur deshalb anders, also schlechter, behandelt, weil sie eben nicht in Wien sitze. Dörfler wurde bekanntlich in Kärnten domestiziert, das mag seine bizarr-propagandistische Geisteshaltung erklären.