Mit ‘Josef Pröll’ getaggte Artikel
Josef Pröll ist also weg. Er hat der Republik die größten anzunehmenden Schulden hinterlassen. An der Finanzkrise und deren Folgen trägt er zwar keine Schuld. Aber eine konkrete Vorstellung, wie das Land sich seiner Verbindlichkeiten von über 200 Milliarden Euro jemals entledigen soll, hatte er nie. (weiterlesen…)
Der eine geht, der andere kommt. Was bleibt, sind in beiden Fällen Formulierungen von erstaunlicher Poesie und Sprengkraft. Josef Pröll, nunmehr Vizekanzler, Finanzminister und ÖVP-Chef a. D., prägte in seiner ebenso launigen wie staatstragenden Abschiedsrede einen wunderbar windschiefen Begriff: “zunehmender Stillstand“. (weiterlesen…)
Was aber ist nun Neid? “Ethisch vorwerfbares, gefühlsmäßiges Verübeln der Besserstellung anderer?” (Wikipedia) “Ein Laster?” (röm.-kath. Kirche) Jedenfalls ein Phänomen, das die SPÖ (weiterlesen…)
Satire. Vizekanzler Pröll macht “Liebesurlaub” auf Mauritius. Und keiner vergönnt es ihm.
Petzner: Und i? Was is mit mir? I bin im November in Wien und mach meine Arbeit als der Bevölkerung verpflichteter Mandatar. Fragt mir wer, ob i gern an Liebesurlaub machen möcht?
Cap: Frag net.
Pilz: Net?
Cap: Naa.
Pilz: Doch. Stefan? Möchtest du… (weiterlesen…)
Josef Pröll erklärte uns heute, dass die Eintragung einer homosexuellen Partnerschaft am Standesamt „innerhalb der ÖVP nicht mehrheitsfähig” sei. Daher die nun beschlossene Lösung, die damit hinter der Lösung zurücksteht, die Josef Prölls ÖVP-Perspektivengruppen selbst erarbeitet hatten. (weiterlesen…)
Satire. Die ÖVP wird jetzt aber echt voll jung und sucht einen – unbezahlten – „Superpraktikanten“ für Josef Pröll. Total cool, ey!
Pröll: I hab an Slogan, i hab an Slogan: „Ist deine Lage auch prekär – mir geben trotzdem kein Geld her“!
Kaltenegger: Hihi! Damit erobern wir sie im Sturm.
Kopf: Jeder von diesen jungen Sozialfällen wird in die (weiterlesen…)
„Österreich sucht den Superpraktikant”. Zunächst dachte ich ja, das sei eine Versteckte-Kamera-Geschichte des „Horizont”, als mich dessen Chefredakteur Sebastian Loudon heute morgen um eine Kommentierung der Aktion (http://www.superpraktikant.at) für die nächste Ausgabe des Branchenmagazins bat. Aber offensichtlich meint Sepp Pröll das ernst – und gibt seine Partei der Lächerlichkeit preis.
Hat da nicht einmal ein angehender Finanzminister gesagt, das Parlament sei eine „Quatschbude”? Jetzt will die ÖVP offensichtlich den Beweis dafür antreten.
Und noch etwas: Der Superpraktikant bekommt laut Pröll für sein Praktikum kein Geld. Unbezahlte Praktika sind freilich gemäß Kollektivertrag verboten – jedenfalls bei den Journalisten.
Staatsschulden. Jetzt hat sich auch der Bund in die immer längere Liste arg- wie ahnungsloser Spekulanten eingetragen. Die dem Finanzminister unterstellte Bundesfinanzierungsagentur hat nach Erkenntnissen des Rechnungshofes ab 2007 zeitweilig mehr als zehn Milliarden Euro und damit annähernd die Hälfte ihres gesamten Kassenbestandes in hochspekulativen wie intransparenten Wertpapieren veranlagt. Und jetzt drohen Verluste von bis zu 617 Millionen Euro. Finanzminister Josef Pröll? Verniedlicht, vernebelt. (weiterlesen…)