Mit ‘Medien’ getaggte Artikel
Der deutsche Bundespräsident Horst Köhler begründete seinen überfallsartigen Rücktritt am Montag vergangener Woche unter anderem damit, dass er „den notwendigen Respekt für mein Amt“ vermisse. Zu diesem Zeitpunkt machte er sich wohl noch keine Vorstellung davon, wie gering ausgeprägt in der medialen Öffentlichkeit der Respekt weniger vor dem Amt als vielmehr vor Köhler selbst war. (weiterlesen …)
Abgesehen von den unseligen Jazzmessen der siebziger Jahre hatte die Popkultur im christkatholischen Universum immer einen schweren Stand. Doch nun bricht sie sich wieder druckvoll Bahn. Vor dem Hintergrund der heftig schwelenden Missbrauchsaffäre will die katholische Jugend Oberösterreich die Kirche mit dem „längsten Protestsong der Welt“ aufrütteln. (weiterlesen …)
Es zeichnet einen bestimmten Phänotypus des Österreichers aus, sich immer und überall von Vollidioten umzingelt zu wähnen – und diese Meinung auch immer und überall zum Ausdruck zu bringen. Kein medienaktiver Landsmann hat es darin zu ähnlich knorriger Meisterschaft gebracht wie Niki Lauda. (weiterlesen …)
Medien. Das kommt also dabei heraus, wenn der Online-Ableger der Tageszeitung „Der Standard“ neue Werbeeinnahmen erschließt. Arbeite mich soeben durch die aktuelle Nachrichtenübersicht auf derstandard.at. Und staune. Ausgerechnet der in medienethischen Fragen stets moralinsaure „Standard“ bricht ein Tabu. (weiterlesen …)
Pop. Nur noch ein paar Stunden laufen die Online-Wahlen zum österreichischen Musikpreis Amadeus. Die bisherigen Ergebnisse (weiterlesen …)
In der aktuellen Ausgabe des Filmmagazins “Ray” erklärt der österreichische Musikmanager und -produzent Mario Rossori mit Blick auf ein paar handelsübliche MTV-Videos: “Super Idee, super Umsetzung – geht sich für mich nicht aus. Not possible in Austria.” Das ist richtig analysiert, aber falsch gedacht. (weiterlesen …)
Medien. So leicht verschwimmt mittlerweile die Grenze zwischen kaufmännischem Interesse und redaktioneller Unabhängigkeit. Am Beispiel ORF Online. Das durchaus nicht unbedeutende Nachrichtenportal vermeldet am 8. Juli aufgeregt den Verkaufsstart eines japanischen Automobils. Das Faktum allein ist den Kollegen so wichtig, dass sie daraus gleich die Top-Meldung „Hybrid wird hip” schnitzen. (weiterlesen …)
Gott und die Welt. Welche Weltreligion ist für Nicht-Gläubige am überzeugendsten? Diese Antwort wird ab kommenden September der türkische TV-Sender „T“ geben. In einer neu konzipierten Game-Show versuchen vier Glaubensvertreter: ein Muslim, ein Christ ein Jude und ein Buddhist, zehn Atheisten von der jeweiligen Glaubensrichtung zu überzeugen. (weiterlesen …)