Mit ‘Skylink’ getaggte Artikel



Michael Nikbakhsh

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Domanys Abschiedsbrief

Affäre Skylink. Sollte es noch eines Beweises bedurft haben, dass Christian Domany jegliche Bodenhaftung verloren hat – voilà. Ein wohlmeinender Mitarbeiter der Flughafen Wien AG hat mir nun jene Zeilen übermittelt, die Domany der Belegschaft anlässlich seines endgültigen Ausscheidens aus dem Unternehmen hinterlassen hat. Wir erinnern uns: Domany musste auf Druck des Aufsichtsrates am 28. Februar vorzeitig abdanken, weil ihm die Hauptverantwortung für die ausufernden Kosten beim Terminalprojekt „Skylink“ angelastet wird. Weil aber auch Aufsichtsräte und Domanys Vorstandskollegen nicht ganz unbeteiligt an dem Desaster  sind, wurde der Manager à l’ autrichienne entsorgt. (weiterlesen…)

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Paralleluniversum Flughafen

Affäre Skylink. Langsam aber sicher wird klar, warum Skylink passieren musste. Der Vorstand der Flughafen Wien AG agiert ganz offensichtlich bar jeder Bodenhaftung – in einem Paralleluniversum quasi. Wie in unserer aktuellen Print-Ausgabe und online (www.profil.at) nachzulesen ist, hatte die interne Revision bereits im Jänner 2004, also Monate vor dem Skylink-Spatenstich, massive Zweifel an der Realisierbarkeit des Projekts und mahnte gegenüber dem Vorstand wörtlich das „sehr hohe Kostenrisiko“ respektive das „hohe Terminrisiko“ ein. (weiterlesen…)

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Michael Nikbakhsh

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Laienspiel Skylink

Affäre Skylink. Die außerordentliche Hauptversammlung der Flughafen Wien AG hat den erwarteten Verlauf genommen. Fragen aufgebrachter Kleinanleger zu den Vorkommnissen rund um die Errichtung des neuen Skylink-Terminals wurden nicht einmal ignoriert, auch der Ruf nach einer Rechnungshof-Prüfung fand keine Mehrheit. Und das ungeachtet der Tatsache, dass Stadt Wien und Land Niederösterreich den Laden nach Belieben kontrollieren. Kein Wunder. 2010 wird in Wien der Bürgermeister, in Österreich der Bundespräsident gewählt. Eine RH-Prüfung käme also weder Michael Häupl noch Erwin Pröll zupass. (weiterlesen…)

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Flughäfn Wien

Affäre Skylink. Der Flughafen-Vorstand verwehrt den Rechnungshof-Prüfern also vorerst die Einschau in die Bücher. Und damit es nicht gar so nach Vertuschung aussieht, bietet das Management gleich drei (!!!) Rechtsgutachten auf. Die Sachverständigen Bernd-Christian Funk, Franz Marhold respektive die Wiener Kanzlei Wolf Theiss, allesamt beauftragt und bezahlt vom Vorstand, kommen unabhängig voneinander zu einem Resümee: Da Stadt Wien und Land Niederösterreich zusammen nur 40 Prozent und damit nicht die Mehrheit an der Flughafen Wien AG hielten, bestünde „rechtens keine Kontrollzuständigkeit“ des Rechnungshofes. (weiterlesen…)

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Verdrängungswettbewerb (3)

Affäre Skylink. Aus dem Tagebuch eines profil-Journalisten: Versuche seit Tagen Johannes Coreth, Aufsichtsratschef der Flughafen Wien AG, zu sprechen. Schwierige Sache, das. Über einen Sprecher lässt er immer wieder nur ausrichten, dass er nicht sprechen will. Irgendwie schräg. (weiterlesen…)

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Michael Nikbakhsh

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Verdrängungswettbewerb (2)

Affäre Skylink. Michael Häupl hat sich in einem Interview mit der Tageszeitung „Der Standard“ (erschienen am 7. Juli) erstmals zu den Vorgängen am Flughafen geäußert – ohne wirklich etwas zu sagen. Die Stadt Wien kontrolliert, wie auch das Land Niederösterreich, 20 Prozent der börsenotierten Flughafen Wien AG. Den Bürgermeister – Eigentümervertreter hin oder her – ficht das nicht wirklich an: „Ich kenne das Aktienrecht ganz gut, daher weiß ich um die Frage der Organverantwortung. Das ist dort zu lösen und geht mich nichts an.“ (weiterlesen…)

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Michael Nikbakhsh

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Verdrängungswettbewerb

Affäre Skylink. Wäre ich Mitglied des Aufsichtsrates der Flughafen Wien AG, ich müsste mich dringend mit mir selbst unterhalten. Wo war ich zum Beispiel, als der Vorstand uns Aufsichtsräten nach 2006 immer neue, immer höhere Budgets für das Terminalprojekt „Skylink“ abgerungen hat? Habe ich die Vorstandsmandate von Herbert Kaufmann und Gerhard Schmid im März dieses Jahres tatsächlich um weitere fünf Jahre verlängert? Habe ich im Gegenzug der einvernehmlichen Auflösung von Christian Domanys Vertrag unter Wahrung aller Ansprüche zugestimmt? (weiterlesen…)

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