Mit ‘Walter Meischberger’ getaggte Artikel



Michael Nikbakhsh

Ausschussware

Vorhang für den Untersuchungsausschuss also. Wir wollten viel erfahren und haben viel nicht erfahren. Und dann wieder doch. Karl-Heinz Grasser? Ein unentwegter Erklärungsbedarf mit Frisur. Man hätte ihn noch bis 2030 laden können, und er hätte nie anderes als “das Beste für alle Steuerzahler und -innen“ gewollt. 2030 nur nicht mehr ganz so schön, so jung, so Unschuldsvermutung. Walter Meischberger? Kann zwar brutto nicht von netto unterscheiden, hat dafür aber den Begriff “Trauzeuge“ neu definiert. Peter Hochegger? Der Mann kann so unverschämt nett lächeln, dass ich ihm ung’schaut 100.000 Euro für eine Imageberatung nachwerfen würde. Wenn ich denn 100.000 Euro hätte. Alfons Mensdorff-Pouilly? Schwarzer Gürtel in Entschlagung, die einzige Kampfkunst, für die es kein Gedächtnis braucht. Hätte ich für jedes “Das ist mir nicht erinnerlich“ einen Euro zur Seite gelegt – ich hätte jetzt 100.000.

(weiterlesen …)

Michael Nikbakhsh

Gut, besser, Grasser

Karl-Heinz Grasser ist längst so etwas wie die leibhaftige Unschuldsvermutung. Irgendwie stets mittendrin, aber doch nie dabei. Anfang April 2004 ließ er sich von Immofinanz-Lobbyisten Walter Meischberger einen Luxusurlaub im „Sainte Anne Resort & Spa“ auf den Seychellen sponsern. Acht Wochen, ehe die Bundeswohngesellschaften (Buwog) an das Immofinanz-Konsortium verkauft wurden – was wiederum Meischberger und Kompagnon Peter Hochegger um annähernd zehn Millionen Euro Erfolgsprovision reicher machte (nachzulesen unter www.profil.at). (weiterlesen …)

Michael Nikbakhsh

Grassers kleine Welt

Affäre Buwog. Langsam, aber sicher verdient Karl-Heinz Grasser unser aller Mitgefühl. Da kassieren zwei seiner engsten Freunde beim Verkauf der Bundeswohngesellschaften zusammen fast zehn Millionen Euro an Provisionen – und lassen ihn außen vor. Also nicht nur, dass sie nie mit ihm teilen wollten. Sie haben ihm noch nicht einmal davon erzählt! Und jetzt belastet ihn auch noch einer seiner früheren Spitzenbeamten im Finanzministerium schwer (siehe auch: www.profil.at). Demnach soll die Buwog-Privatisierung vom ersten Tag an zugunsten der Immofinanz geschoben gewesen sein. (weiterlesen …)